Teenage Mutant Ninja Turtles Wiki

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The People’s Choice ("Die Wahl des Volkes") ist die 80. Folge der 2003 Teenage Mutant Ninja Turtles Serie und die zweite Folge der vierten Staffel.

Intro-Text[]

Michelangelo: Wer hätte gedacht, dass eine Rückkehr zur Natur mit meinen Brüdern in einen Sci-Fi-Marathon auslaufen würde? Es gibt nichts Cooleres als schleimige, schlüpfrige Weltraumkreaturen, riesige Alienblobs, kosmische Steinwesen mit einer schlechten Einstellung oder eine intergalaktische Zickenschlacht? Und ich dachte, unser Campingausflug würde langweilig werden.
Wie blöd von mir!

Handlung[]

"Äh ..

"Äh ... Frühstück!"

Die Turtles haben sich mit der Zeit ein wenig von ihren Verletzungen und den Aufregungen der letzten Wochen erholt und machen sich daher auf, um in der Umgebung der Jones-Farm ein wenig campen zu gehen, während Splinter, April und Casey auf der Farm zurückbleiben. Dort versucht Casey krampfhaft, April seine Gefühle zu gestehen, nur hat er leider keine rechte Erfahrung auf dem romantischen Gebiet. Daher fragt er Splinter, der ihm rät, es mit Frühstück im Bett und einem Blumenstrauß zu versuchen. Obwohl Casey dank seiner Schusseligkeit und seiner Nervosität ein oberflächlich nicht gerade ansprechendes Ergebnis erzeugt, gewinnt er dennoch Aprils Zuneigung.


Ein Stern, der einem schnuppe sein kann

Ein Stern, der einem schnuppe sein kann

Die Turtles indessen biwakieren nahe einem stillgelegten Sägewerk und beschließen, in der Ruine ein wenig herumzuspielen. Auf dem Dach angekommen, bemerken sie eine Sternschnuppe, die aus heiterem Himmel plötzlich die Richtung wechselt und dabei das Sägewerk vollständig zum Einsturz bringt, bevor sie in den nahegelegenen See stürzt. Dann steigt eine riesige, wenn auch beschädigte Kampfmaschine aus dem Wasser, und als diese allem Anschein nach Anstalten macht, die Turtles anzugreifen, kommt Leonardo ihr zuvor und beginnt den Anzug in einem Berserkeranfall in Stücke zu hacken. Aus der Pilotenkanzel bergen die Vier eine blauhäutige, ohnmächtige Frau, der sie einen Schlafplatz an ihrem Lager anbieten.


Jhanna

Jhanna

Am nächsten Morgen wacht die Frau durch ein Versehen Michelangelos und Raphaels beim täglichen Morgentraining sehr unsanft auf und geht auf harte Tuchfühlung mit den Turtles, doch Donatello schafft es ihr schnell klarzumachen, dass sie ihr nichts tun wollen. Daraufhin stellt die Frau sich (dank eines Universalübersetzers) als Jhanna vor und erzählt den Turtles ihre Geschichte: Sie ist die derzeitige, von ihrem Volk ausgewählte Anwärterin auf den Herrschersitz ihrer Heimat, der gegenwärtig von Moriah ausgefüllt wird, einer selbstsüchtigen Tyrannin, die alles tun möchte, um weiter an der Macht zu bleiben. Gemäß der Tradition ihres Volkes wird die Einsetzung einer neuen Herrscherin durch einen Zweikampf entschieden; Moriah jedoch versuchte dies zu verhindern, indem sie Jhanna abzuschießen versuchte, bevor sie den vereinbarten Kampfplatz erreichen konnte. Jhanna beschließt daraufhin, Moriah hierher auf die Erde zu rufen und den Kampf an Ort und Stelle auszutragen, lehnt aber Donatellos Angebot ab, sie zu unterstützen.


Eine unfaire Gegnerin

Eine unfaire Gegnerin

Die Herausforderung wird angenommen, und Moriah erscheint rasch auf der Erde – allerdings nicht allein. Wie von den Turtles befürchtet, hat sie Hilfstruppen mitgebracht: Eine schleimige Riesenschlange, ein Felsenmonster, ein gallertartigen Riesen und einen reptilienartigen Flieger. Als Moriah in der Tat ihren Helfern die Drecksarbeit überlassen will, anstatt Jhanna selbst gegenüberzutreten, greifen die Turtles ein, befreien Jhanna aus dieser Falle und verwickeln die Hilfsmonster in einen Kampf. Obwohl ihre Gegner sehr mächtig sind, gelingt es den Turtles, sie mit Improvisation und Tricks einem nach dem anderen auszuschalten.


Ein schwerer Abschied

Ein schwerer Abschied

Da der Kampf nun wieder ausgeglichen ist, begegnen sich Jhanna und Moriah Auge in Auge. Obwohl Moriah weiterhin mit schmutzigen Tricks kämpft, stellt sich Jhanna als die eindeutig Überlegene heraus, streckt ihre Gegnerin schließlich zu Boden und sperrt sie in ein Kraftfeld ein. In der darauffolgenden Nacht wird sie von ihrem Volk, das sie über ihren Sieg verständigt hat, abgeholt; sie weckt die Turtles nicht aus ihrem Schlaf, hinterlässt aber Donatello, dessen Fürsorge sie gerührt hat, ihren Haarschopf als Andenken, den dieser am nächsten Morgen, als Casey und April sie abholen, ein wenig traurig mit sich nimmt.

Zitate[]

  • Donatello: Haah, seht euch mal um. Die bauen keine Sägewerke aus der Jahrhundertwende mehr wie die da.
    Michelangelo: Vielleicht, weil es nicht mehr die Jahrhundertwende ist.
  • April: So eine wunderschöne Nacht draußen, Leute.
    Casey: Ist sie, April. Hey, äh, Meister Splinter, wird es nicht Zeit für deine Gutenacht-Meditation oder so?
    Splinter: Nein, ich ...
    [Casey räuspert sich und macht bedeutsame Kopfbewegungen zu April hin]
    Splinter: Oh, doch! Ich habe nicht bemerkt, wie spät es ist. Längst Zeit zum Schlafen. Danke.
  • Donatello: Hey! Leute, vielleicht ist es freundlich.
    Michelangelo: Donnie hat vielleicht recht. Lasst mich mal was versuchen. [tritt vor den Kampfanzug und winkt grüßend] “Klaatu barada nikto!”
    [Der Kampfanzug richtet seine Strahlenkanone auf ihn]
  • Donatello: Dein Arm ist verletzt. Ich könnte ihn mir für dich ansehen.
    Jhanna: Er ist nur ausgekugelt. Wie kann ihn sich anzusehen helfen? [geht zum nächsten Baum und schlägt den ausgekugelten Arm am Stamm mit einem Hieb wieder ins Gelenk] Ah. Schon besser.
  • Jhanna: Mein Volk erwählte mich, um die derzeitige Herrscherin unserer Welt, Moriah, im fairen Kampf zu besiegen und ihren Platz einzunehmen.
    Michelangelo: Hört sich ganz ähnlich an, wie wir’s hier machen.
    Donatello: Nicht ganz. Wir ... nun, nicht gerade wir, aber die Menschen in diesem Land wählen einen neuen Herrscher, und der alte tritt zurück. Es ist ein friedlicher Prozeß.
    Raphael: Meistens.
    Jhanna: Euer Prozeß hört sich fair an ... wenn auch ein wenig ... langweilig.
  • Donatello: Kannst du deinem Volk nicht einfach mitteilen, dass sie dich hinterrücks angegriffen hat? Damit sie disqualifiziert wird oder so?
    Jhanna: Nein. Das ist unsere Sitte. Meine Ehre steht auf dem Spiel. Ich werde mich ihr alleine stellen.
    Raphael: Komm schon, Donnie. Ein Alien muss tun, was ein Alien tun muss.
  • Casey: Hoffe, du magst Frühstück im Bett.
    April: Oh wow, das ist’ne Überraschung. Es sieht ... es sieht köstlich aus. Die Blumen sind großartig. [probiert die Pfannkuchen, die beim Kauen hörbar knirschen]
    Casey: Ich hoffe, du magst deine Pfannkuchen ein wenig knusprig an den Rändern.
    April: [wendet ihr Gesicht ab und schluckt den Bissen mit einer Grimasse herunter] Köstlich.
  • Jhanna: Deine Familie hat ihre Macht viel zu lange missbraucht, Moriah! Dein eigenes Volk bedeutet dir nichts!
    Moriah: ‘Mein Volk’? Hah! Dieser Pöbel! Vielleicht haben meine Vorfahren etwas für diese Insekten empfunden, ich aber bin nicht so belastet!

Trivia[]

Foto-Galerie[]

Vorkommende Charaktere[]

Feinde
Schauplätze
  • ein Waldstück nahe Northampton, Massachussetts
  • die Jones-Farm