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New York 2012

New York City

New York City ist eine Weltstadt an der Ostküste der Vereinigten Staaten von Amerika und der Hauptschauplatz der TMNT-Franchise.

Allgemeines Bearbeiten

Geographische Lage und Stadtgliederung Bearbeiten

New York City hat sich von der Insel Manhattan aus ausgedehnt, die heute sein Zentrum ist und als spitze Felszunge zwischen Hudson und East River vorstößt. Es liegt auf 40,42 Grad nördlicher Breite und 74,00 Grad westlicher Länge an der Ostküste der Vereinigten Staaten in der New York Bay und in unmittelbarer Nachbarschaft zu Jersey City. Es umschließt die Mündungen des Hudson River und des East River in den Atlantischen Ozean und erhebt sich durchschnittlich sechs Meter über den Meeresspiegel. Gebäude und Infrastruktur der Stadt greifen von den Flussufern in einer Fülle von Vorstädten auf andere Großstädte über und reichen weit ins Land hinein. Das Stadtgebiet hat eine Landfläche von 785,6 km².

Das Stadtgebiet ist in fünf Stadtbezirke (Boroughs) geteilt, von denen jeder einem Kreis (County) des Bundesstaates New York entspricht. Jedes Borough untersteht einem Borough President.

Die fünf Stadtbezirke:

  • Manhattan
  • Brooklyn
  • Queens
  • Bronx
  • Staten Island

Bevölkerung Bearbeiten

New York City ist mit 8,2 Millionen Menschen die größte Stadt der Vereinigten Staaten und eine der größten Städte der Welt. Die Einwohnerzahl hat sich seit Anfang des 20. Jahrhunderts verdoppelt. Die Bevölkerung der Stadt teilt sich in verschiedene Schichten auf. Die Oberschicht lebt überwiegend etwas außerhalb der Stadt beziehungsweise im teuren Stadtteil Manhattan. In New York gibt es zahlreiche Maßnahmen des sozialen Wohnungsbaus, und für sozial schwache Menschen und Familien verwaltet die städtische Wohnungsbaugesellschaft NYCHA insgesamt 178.000 Sozialwohnungen, in denen rund 400.000 Menschen leben. Die Zusammensetzung der Bevölkerung New Yorks ist sehr heterogen und spiegelt alle Einwanderungswellen der amerikanischen Geschichte wider.

Geschichte Bearbeiten

Bereits im Jahr 1524 wurde das Gebiet rund um die Halbinsel Manhattan durch Giovanni da Verrazano entdeckt, allerdings verzichtete der Entdecker auf größere Erkundungsreisen. Erst 1626 kaufte Peter Minuit den damals dort ansässigen Indianern das auf den Namen "Manna-hatta" getaufte Land ab und gründete die Siedlung Nieuw Amsterdam.

In den ersten Jahren nach der Gründung war die Siedlung noch von Korruption und Chaos geplagt, doch das sollte sich ändern, als 1647 Petrus Stuyvesant zum Gouverneur ernannt wurde. Während seiner Amtszeit schränkte er nicht nur die Kriminalität entschieden ein, er errichtet auch die erste Schule und das erste Krankenhaus der Stadt. Außerdem ließ er auch im Norden der Stadt eine Mauer bauen, die die Stadt vor Überfällen schützen sollte. Diese Mauer gab der später dort verlaufenden Wall Street ihren Namen.

1664 eroberten die Engländer die Stadt und benannten sie nach dem Herzog von York in Newe York um. Etwa zehn Jahre später beanspruchten die Niederländer die Siedlung erneut für sich, um sie nur ein Jahr später mit der Unterzeichnung des Friedensvertrags von Westminster endgültig wieder abzugeben.

Um 1700 war die Zahl der Lenape in der New Yorker Bevölkerung auf 200 Personen geschrumpft. 1703 hatten 42% der Haushalte Sklaven, und etwa 40% der Bevölkerung New Yorks waren Sklaven. 1712 kam es zu einem Aufstand afrikanischer Sklaven, der schnell und äußerst brutal niedergeschlagen wurde.

Der Stamp Act (ein vom britischen Parlament verabschiedetes Gesetz zum Erlass einer Stempelsteuer) und andere Maßnahmen führten zu Unmut in der Bevölkerung, und die Sons of Liberty lieferten sich zwischen 1766 und 1776 Gefechte mit den Briten.

Obwohl die United States of America sich 1776 bereits für unabhängig erklärten, akzeptieren viele europäische Staaten diese Unabhängigkeit erst Jahre später. Die Briten verließen New York City schließlich im Jahr 1783. Daraufhin gewann New York City immer mehr an Bedeutung und wurde sogar zur Hauptstadt der Vereinigten Staaten erklärt.

George Washington wurde hier als erster Präsident vereidigt und ging somit in die Geschichte von New York ein. Mit der New York Stock Exchange gründeten die New Yorker schon 1792 den Vorläufer der heutigen Börse. Trotzdem wurde kurze Zeit später Albany zur Hauptstadt des Staates New York ernannt, was sich auch bis heute nicht geändert hat.

Anfang des 19. Jahrhunderts wuchs die Stadt schneller als je zuvor. 1811 beschlossen die Stadtplaner mit dem Commissioners’ Plan, die ganze Insel Manhattan, von der nur die Südspitze bebaut war, mit einem rasterförmigen Straßennetz zu überziehen. Bis auf wenige Ausnahmen - die bedeutendste ist der Broadway - wurde dieser Plan konsequent umgesetzt. Ein weiterer Wendepunkt in der Geschichte der Stadt war die Fertigstellung des Eriekanals 1825.

Durch das große Bevölkerungswachstum, die Armut und das Fehlen einer Kanalisation in den Slums wurden jedoch trotz des Stadtaufstiegs Epidemien begünstigt. So kam es 1832 und 1849 zu Cholera-Epidemien, 1837 verbreitete sich Typhus und 1842 Fleckfieber. Die Wirtschaftskrise von 1837 hatte verheerende Wirkungen: Ein Drittel der Arbeiter und zehn Prozent der Gesamtbevölkerung waren zu dieser Zeit arbeitslos, und es kam mehrfach zu Unruhen.

Mitte des 19. Jahrhunderts begannen die Planungen für einen großen Stadtpark, den sogenannten Central Park. Die Bauarbeiten dafür begannen 1858 und waren 1866 größtenteils abgeschlossen. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts nahm der Strom der Einwanderer stetig zu. Iren, Italiener, Deutsche, alle kamen in der Hoffnung auf ein besseres Leben, doch die meisten verbrachten viele Jahre in Slums wie Five Points und Bowery. Konflikte entluden sich teilweise gewaltsam wie in den Draft Riots von 1863, die die Stadt in das größte Chaos ihrer Geschichte stürzten.

Wegen des starken Wachstums musste die Verwaltung geändert werden. 1898 schlossen sich die heutigen fünf Stadtbezirke Manhattan, Brooklyn, Richmond (heute Staten Island), Queens und Bronx zu Greater New York zusammen. Bis heute haben sich die einzelnen Stadtteile innerhalb der Stadtbezirke sowohl in der Verwaltung als auch im Selbstverständnis ihrer Bewohner eine gewisse Eigenständigkeit bewahrt.

Auch im 20. Jahrhundert wuchs die Stadt stetig weiter. In den "goldenen 20er Jahren" erfuhr New York City einen regelrechten Wirtschaftsrausch; die Börse schaukelte sich immer höher, nur um 1929 schließlich einen Börsencrash zu erfahren, der in die Geschichte von New York eingehen sollte.

Nach einer großen Entlassungswelle stand ein Viertel der Bevölkerung ohne Job da. Die Wende brachte der neue Bürgermeister Fiorello LaGuardia, der 1933 ins Amt berufen wurde. Durch gut überlegte Hilfsprogramme und Bauprojekte an den richtigen Stellen schaffte er es, New York City wieder auf Kurs zu bringen. Zu dieser Zeit entstanden auch die ersten Wolkenkratzer, wie etwa das Empire State Building. Viele dieser Gebäude stehen bis heute und bilden nicht nur die charakteristische New Yorker Skyline, sondern sind auch als Wahrzeichen weltweit bekannt.

Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs sah sich die Stadt wieder mit schwerwiegenden Problemen konfrontiert. Die Industrie wanderte nach und nach ab, um Produktionskosten zu sparen, und die wohlhabende Mittelschicht zog zu großen Teilen in Vororte. Diese Entwicklung gipfelte in den 60er Jahren in Rassenunruhen und einem extremen Anstieg von Korruption zu Anfang der 70er Jahren. 1975 schließlich musste sich New York City der schwierigen Situation ergeben und erklärte offiziell die Zahlungsunfähigkeit. Als nur zwei Jahre später bei einem längeren Stromausfall die gesamte Stadt geplündert wurde, ging das Bild der heruntergekommenen Weltmetropole um die ganze Welt.

New York City erholte sich von dieser Krise, als Ed Koch als Bürgermeister die Finanzen der Stadt sanierte. In den 80er Jahren half ein Wirtschaftsaufschwung der New Yorker Börse dabei, endlich wieder zum wichtigsten Standort der Finanzwelt aufzusteigen. Rudolph Giuliani führte diesen erfolgreichen Kurs in den 90ern Jahren weiter, besonders durch Maßnahmen für die Sicherheit wurde die Stadt wieder als Wohngebiet attraktiv. Mit der zivilen Organisation "Guardian Angels" konnte die Kriminalitätsrate um über 70 Prozent gesenkt werden; Kritiker wandten allerdings ein, dass Giuliani das Verbrechen nicht beseitigt, sondern lediglich ins Umland abgedrängt habe. In nur zehn Jahren stieg die Bevölkerung um knapp eine Million Menschen.

Am 11. September 2001 wurde das World Trade Center (WTC) durch einen Terroranschlag nie dagewesenen Ausmaßes zerstört. Der Komplex war bereits 1993 durch einen Bombenanschlag in der Tiefgarage des Komplexes erschüttert worden (mit sechs Toten und hunderten Verletzten). Es dauerte bis Mai 2002, bis die Aufräumarbeiten am sogenannten Ground Zero, dem Areal, auf dem das WTC gestanden hatte, beendet werden konnten. Auf Ground Zero wurde von 2006 bis 2014 das 541 Meter hohe One World Trade Center gebaut, das seit seiner Vollendung das höchste Bauwerk der USA ist. Ebenfalls wurde eine Gedenkstätte errichtet, die im Mai 2014 eröffnet wurde.

Am 29. und 30. Oktober 2012 richtete der Hurrikan Sandy in New York erhebliche Schäden an. Im Stadtgebiet wurden 47 Personen durch die Auswirkungen des Sturms getötet.

Sehenswürdigkeiten Bearbeiten

New York besitzt zahlreiche architektonische Sehenswürdigkeiten, 500 Galerien, etwa 200 Museen, mehr als 150 Theater, zahlreiche Kaufhäuser und über 18.000 Restaurants. Die Stadt gilt als kulturelles und künstlerisches Zentrum der Ostküste der USA und darüber hinaus in diesen Bereichen als weltweit prägend. Viele kulturelle Sehenswürdigkeiten befinden sich insbesondere in Manhattan. Hier bestimmen vor allem in Downtown und Midtown Wolkenkratzer das Stadtbild.

  • Central Park: Der Central Park, ursprünglich ein Frischwasserspeicher, wurde 1853 als Landschaftspark eingerichtet und wird seitdem auch als Volkspark genutzt.
  • Empire State Building: Seit seiner Fertigstellung im Jahre 1931 ist das Empire State Building eines der größten Gebäude auf dieser Welt. Im 102. Stock des Gebäudes befindet sich eine Aussichtsplattform, welche eine sagenhafte Aussicht über New York City bietet.
  • Brooklyn Bridge: Die Brooklyn Bridge wurde 1883 vollendet und war zur damaligen Zeit die längste Hängebrücke der Welt. Sie überspannt den East River und war die erste Brücke, die Manhattan mit Brooklyn verband.
  • Rockefeller Center: Der Gebäudekomplex besteht aus 21 Hochhäusern und erstreckt sich über 3 Straßen. Das 259 Meter hohe GE Building ist das größte Gebäude des Rockefeller Center und zudem noch das zehnthöchste in New York City.
  • Freiheitsstatue: Die Freiheitsstatue ist eine von Frédéric-Auguste Bartholdi geschaffene neoklassizistische Kolossalstatue bei New York. Sie steht auf Liberty Island im New Yorker Hafen, wurde am 28. Oktober 1886 eingeweiht und ist ein Geschenk des französischen Volkes an die Vereinigten Staaten. Die Statue ist seit 1924 Teil des Statue of Liberty National Monument und seit 1984 als Weltkulturerbe der UNESCO klassifiziert.
  • Wall Street: Die Wall Street ist eine Straße in Manhattan auf der sich unter anderem die größte Börse der Welt und zahlreiche Banken befinden. Im New Yorker Financial District bildet sie das Zentrum. Die Wall Street ist jedoch nicht nur eine Straße; auch die komplette US-amerikanische Finanzindustrie wird mit diesem Namen bezeichnet.
  • Fifth Avenue: Eine der bekanntesten Straßen der Welt ist die Fifth Avenue. Sie bildet die östliche Begrenzung des Central Parks und endet in Harlem. Die Straße ist gesäumt von unzähligen Sehenswürdigkeiten wie unter anderem dem Empire State Building, dem Rockefeller Center und der St. Thomas‘ Church.
  • Times Square und Broadway: Der Times Square bildet die Kreuzung des berühmten Broadway und der 7. Avenue und ist nach der Zeitung New York Times benannt. Der Broadway ist mit 20 km die längste Straße in New York City und zudem die einzige, welche schräg zu allen anderen Straßen verläuft. Alle anderen Straßen in Manhattan verlaufen in einem Kreuzmuster. Bekannt ist der Broadway als Theaterviertel von Manhattan.
  • Ground Zero Memorial: Das National September 11 Memorial and Museum ist ein Mahnmal, welches an die Opfer des Terrors am 11. September 2001 und der Bombenanschläge 1993 auf das World Trade Center erinnern soll. Der Ground Zero befindet sich in Manhattan
  • Chrysler Building: Das Chrysler Building ist mit 319 Meter das dritthöchste Gebäude in New York City und damit genauso hoch wie der New York Times Tower. Die Grundsteinlegung war am 19. September 1928, und am 28. Mai 1930 wurde es eingeweiht.

New York City in TMNT Bearbeiten

In der gesamten TMNT-Franchise ist New York City der Heimat- und Haupteinsatzort der Teenage Mutant Ninja Turtles, die im Untergrund die (unschuldige) Bevölkerung vor Verbrechen und sonstigen bösen Mächten der Erde und aus dem Weltraum schützt.

Besondere SchauplätzeBearbeiten

allgemein

IDW Comics

2003 Serie

Quellenverzeichnis Bearbeiten

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